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Lampertheim-Biedensand

Lampertheims schöne Rheinauen erwandert

Der schöne Vorherbst lockte 21 Eschollbrücker Wanderinnen und Wanderer an einer Tour nach Lampertheim teilzunehmen. Die Anfahrt war von Starenkästen gesäumt, allerdings nicht zum Nisten von Vögeln angebracht, sondern um unachtsame Autofahrer zur Kasse zu bitten. Die Wanderführer gaben die Standorte vorher bekannt und so konnte jeder seine Ersparnisse bei der Schlussrast investieren.

Angekommen gab es die ersten Informationen, nämlich, dass die schriftliche Erst-Erwähnung von Lampertheim in den sogenannten „Annales Bertiniani“ nachzulesen ist. Im Jahre 1803 wird der Ort hessisch und bereits 1910 begann die Spargelstadt mit dem Anbau des Edelgemüses. Erst 1951 erlangte Lampertheim die Stadtrechte.

Die Wanderung begann, und sie führte in das Naturschutzgebiet des Lampertheimer Altrheins dem „Biedensand“. Zwei Stunden sollte man unterwegs sein und die Zeit verging nach anfänglichem Regen wie im Fluge. Nach weiten Ausblicken von einem Hochstand aus, ging es weiter. Kurz darauf legte man eine Pause ein, die von den Wanderführerinnen mit Köstlichkeiten aus dem Rucksack versüßt wurde.

Der Biedensand liegt in der ehemaligen Mäanderzone des Rheins. Die Flussschlinge des Altrheins ist gleichzeitig in etwa die Außengrenze des Schutzgebietes, das durch das geringe Gefälle des ursprünglichen Rheins geformt wurde. Der Rheindurchbruch, ähnlich wie beim Kühkopf wurde 1801/1802 vorgenommen. Der Lampertheimer Altrhein ist auch ein wichtiges Vogelschutzgebiet und Teil des europäischen Schutzgebiet NATURA 2000. Damit trägt es zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Europa bei.

Nach so viel Natur- und Kulturellem waren alle auch noch hungrig nach etwas Kulinarischem. Diesem Wunsch entsprach man mit der Einkehr im Restaurant Fährhaus.

Der Abteilungsleiter Hans-Dieter Quick ergriff das Wort und brachte es auf den Punkt, ein schöner Wandertag geht zu Ende und der Dank dafür gebührt den Wanderführerinnen Marion Roth und Petra Dege.

Autor: Hans-Dieter Quick

             Marion und Petra zeigten uns den „kleinen Kühkopf“

            Und so ging es die ganze Zeit, nämlich stramm vorneweg

      Durchschnaufen, den Ausblick genießen und den Regen vergessen

Am Vogelhotel gingen viele vorbei……an den Bänken aber nicht  

Eine schöne Tradition= es unterwegs gemütlich u. lecker werden zu lassen

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